Anstatt mich an dem Trapez zu bewegen, bewege ich mich viel eher mit dem Trapez und das in einer so kontinuierlichen Weise,
dass kaum mehr in einzelne Teile unterschieden werden kann.
 
Es geht in meiner Darbietung weniger um mich als Künstlerin,
sondern viel mehr um die Einheit aus Musik und Bewegung, die ich kreiere.
Das Publikum darf mich begleiten durch das Auf und Ab des Lebens,
darf mit mir fliegen, fallen und tanzen.

 

Ist es immer das wichtigste 'aufzusteigen'?
Geht es nicht eigentlich darum, immer weiter zu machen?

Niemals aufzuhören, sich zu bewegen?

Ich möchte jeden einzelnen Zuschauer auf eine ganz individuelle Reise mitnehmen.

Ich möchte durch meine Bewegungen Spannung und Entspannung gleichermaßen hervorrufen und den Gedanken jedes einzelnen freien Lauf lassen.

Ich will zum Nachdenken anregen und gleichermaßen eine kurzzeitige Flucht aus den eigenen Gedanken ermöglichen.